Der Einsatz der Tierkommunikation bei Tieren
- zum Beispiel bei Vielbellerei oder
- bei Unruhe bei unbekannten Gerüchen
- bei einer Hündin, die nicht allein zu Hause bleiben konnte
- bei Rüpelhaftigkeit gegenüber Rüden
- nach Problemen beim Gerittenwerden.
Positive Veränderungen:
1. "Bei unserem Kater Ravi aus dem Tierheim hat sich etwas getan. Er ist seit der TiKo viel agiler und mutiger. Außerdem haben wir ihn nicht mehr beim Hinpullern gesehen. Letzte Woche und heute früh hatte Ravi sogar einen Abstecher in unser Bett gemacht, wo er wegen der anderen fünf Katzen bisher nie hingegangen ist! Außerdem geht er auch auf Erkundungstour durch das Haus, was bislang nur ganz selten der Fall war."
2. "Max kann ich seit unserem Termin viel schneller im Auto beruhigen." Vor dem TiKo-Termin bellte er die ganze Zeit, bis sie wieder zum Auto kam. Sie hatte ihn aus einem Tierheim aufgenommen, er hatte noch große Verlustängste. Wir erklärten ihm, weshalb sie ab und an auch mal das Auto verlassen müsste und dass das Auto wie ein weiteres Zimmer ihrer Wohnung sei, wo er genauso sicher ist und wo sie genauso wie zur Wohnung immer zurückkäme. Er wünschte sich, dass sie, bevor sie aus dem Auto aussteigen würde, ihn daran erinnert. Das macht sie. "Ich verspreche ihm jetzt immer, dass ich wirklich wiederkomme und dass nichts passieren wird. Danach ist er ganz ruhig und entspannt."
3. "Du hast mit der TiKo bei meinem Kater geholfen, der mich immer wieder angesprungen hatte. Das ist seitdem nicht wieder vorgekommen." Nach fünf Jahren schrieb mir die Frau: "Er und ich sind immer noch ein Herz und eine Seele und genießen unsere gemeinsame Zeit sehr."
Was braucht es bei einem Termin?
Eine Frau schrieb mich an: Ich möchte einen Tierkommunikationstermin mit dir machen, weil ich meinen neu aufgenommenen Hund besser kennenlernen möchte. Ich hätte an ihn die Fragen, weshalb er sich ab und an so komisch verhält, was er früher erlebt hat und was er sich jetzt wünscht? Er hatte es in den Jahren, bevor er bei mir einzog, nicht gut gehabt. Außerdem wäre es mir am liebsten, wenn er das Gespräch trotz der Themen grundsätzlich als angenehm in Erinnerung behält. Wie kann man das erreichen?
Ich antwortete ihr, dass man nach meiner Erfahrung am besten mit angenehmen Mitteilungen und Fragen beginnt und fährt erst danach mit den anderen Fragen fort. Als Drittes bieten sich Fragen zu Lösungen für den zukünftigen Alltag an.
Ein empfehlenswerter Ablauf solch einer Tierkommunikation:
1. Zu Beginn könnte dem Tier zum Beispiel mitgeteilt werden,
- dass man es sehr liebt
- was man alles toll an ihm findet
- was richtig gut klappt
- was schon viel besser geworden ist
- was man gern mit ihm macht oder
- was man an ihm schätzt.
Einleitende Fragen könnten sein:
- „Was isst du gern?“
- „Was macht dir Spaß?“
- „Was wünschst du dir?“
2. Dann könnte man behutsam die Fragen stellen.
Es gibt Fragen, die ich in einer Tierkommunikation an ein Tier mit einem schweren Schicksal nur ungern weitergebe.
Zum Beispiel: „Haben sie dich …?“ oder „Wie war das, als du …?“
Einem alten Thema könnte man sich eher so nähern: „Möchtest du darüber erzählen, was du damals erlebt hast?“ oder „Bedrückt dich noch etwas, wenn du an die Zeit vor dem Leben hier denkst?"
Manche Tiere konnten oder wollten nichts von ihren früheren Zeiten erzählen, weil die einfach zu unangenehm waren. Andere wiederum nutzten diese Frage, um sich endlich einmal alles von der Seele reden zu können.
Am besten, man geht bei solch einer TK achtsam vor und hört dabei auf sein Gefühl, was angemessen ist.
Bei Fragen zur schlechten Vergangenheit lohnt es sich, vorher zu überlegen:
Ist es wirklich nötig,dass ich das Thema so direkt anspreche?
Was verspreche ich mir davon?
Erhofft man sich vielleicht herauszubekommen, was die Ursache für das jetzige Verhalten ist, um mit diesen Anhaltspunkten gezielter etwas tun zu können?
In diesem Fall könnte auch direkt nach dem jetzigen Verhalten gefragt werden!
Also ohne den Umweg mit Fragen zur Vergangenheit.
Zum Beispiel:
- „Weshalb zeigst du aktuell dieses und jenes Verhalten?“
- „Weshalb machst du das?"
- „Was möchtest du damit erreichen?"
3. Im letzten Drittel des Gesprächs beziehungsweise natürlich auch zwischendurch könnten lösungsorientierte Fragen gestellt werden.
Durch sie kann man erfahren, was es braucht, damit sich ein Verhalten zum Positiven hin verändern würde.
Lösungsorientierte Fragen wären beispielsweise:
- „Was würde dir helfen, damit es dir besser geht?“
- „Was kann dich bei dem Verbessern unterstützen?“
- „Was müsste passieren, damit du nicht mehr …?“
- „Was hilft dir in solchen Situationen am meisten?“
- „Wie kann ich dir helfen?“
- „Was brauchst du?“
- „Was wünschst du dir von mir?“
Ich habe eine Frageliste für solche Gespräche.
Die entstand Stück für Stück bei meiner Arbeit mit ihnen in den letzten fünfzehn Jahren.
Entweder man wählt aus ihr eine oder mehrere gerade passende Fragen aus oder man stellt an mehreren Terminen einige Fragen.
Es gibt in dieser Frageliste:
- Ursachen-Fragen
- Mitgefühl-Fragen
- Anteilnahme-Sätze
- Resilienz-Fragen
- Fragen nach der Lösung
- Fragen nach der sozialen Unterstützung
- Verankerungs-Fragen und
- Abschluss-Fragen.
Diese Fragen können natürlich auch bei anderen Themen oder in anderen Zusammenhängen verwendet werden...
Die einzelnen Fragen dieser Frageliste sowie Lösungsansätze
stehen in meinem Buch "Tierkommunikation - Antworten auf Fragen zur TK"
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Du kannst mich über 0177 - 1956 847 anrufen, mir eine SMS schreiben oder hier eine Nachricht ...
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