Fünf konkrete Tipps für deine Tierkommunikation mit deinem Tier
Als Erstes ein grundsätzlicher Hinweis: Bezüglich der Technik gibt es keinen Unterschied, egal, ob man mit dem eigenen oder einem fremden Tier eine Kommunikation macht. Hat man die Technik gelernt - was an einem Wochenende geht, denn diese Möglichkeit der Kommunikation ist uns Menschen angeboren - dann kann man mit allen Tieren in der Welt schnacken.
Viele Menschen unterhalten sich mit ihren eigenen Tieren und erhalten dabei auch nachweisbare Infos. Das können auch schon Teilnehmerinnen in meinen Basis-TK-Seminaren. Auch ehemalige Seminarteilnehmende und jene, die bei anderen lernten, erzählten mir, dass sie mit ihren eigenen Tieren kommunizieren. Auf Webseiten und in Büchern zur Tierkommunikation wird ebenfalls oft davon berichtet. Es ist also Fakt: Die TK mit dem eigenen Tier ist sehr gut möglich. Das gelingt auch schon im und nach einem Basis-Seminar.
Weshalb sagen andere dann aber: "Ich kann mit fremden, aber nicht mit meinen eigenen Tieren reden"?
Ich gebe seit 20 Jahren Basis- und Aufbauseminare zur Tierkommunikation. Wenn manche Seminarteilnehmende Schwierigkeiten hatten, mit ihren eigenen Tieren zu kommunizieren, versuchten wir in Gesprächen gemeinsam herauszufinden, womit diese Schwierigkeit zusammenhängen könnte.
Fragte ich sie, was sie konkret mit "Mit den eigenen Tieren zu reden ist schwer" meinten, dann stellte sich heraus,
dass sie damit ausdrücken wollten: "Ich bekomme zwar Informationen, aber ich weiß nicht, sind diese vom Tier oder sind es Phantasien oder meine eigenen Gedanken und Assoziationen, weil ich das Tier ja kenne?"
Dazu mein 1. Tipp:
Das a) Empfangen von Infos und b) das Überprüfen der Infos auf deren Richtigkeit sind zwei verschiedene Arbeitsschritte. Deshalb sollte man sie am besten nacheinander machen.
Also mache erst die TK und schreibe ALLE dazu bekommenen Infos auf, so wie Du das auch im Basis-Seminar immer gemacht hast. Schreibe auch die Infos auf, bei denen Du meinst, das sind deine eigenen Gedanken. Das kann sein, es kann aber auch sein, dass sie vom Tier kamen. Halte die Infos schriftlich in einem Notizbuch oder in einer SMS an dich selbst fest. Das Heraussortieren und Überprüfen, was seins und was deins war, sollte man am besten nicht während dem TK-Gespräch und auch nicht während dem Aufschreiben machen. Sondern erst nach diesen zwei Schritten. Dann kann als dritter Schritt eine Überprüfung des Aufgeschriebenen erfolgen.
Mein 2. Tipp:
Wie kann man herausfinden, ob die gerade erhaltenen Informationen der blühenden Phantasie entsprungen sind oder man sie aufgrund des Allgemeinwissen hat beziehungsweise sie hat, "weil ich das Tier ja kenne" - ODER ob das wirklich Infos von einer korrekten Tierkommunikation waren? Wie bekommt man die Sicherheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden? Eine Möglichkeit ist:
Befrage zusammen mit anderen dein eigenes Tier zu etwas, auf das Du die Antwort nicht weißt. Solche Fragen wären beispielsweise: "Wie findest du die Farbe der Wände im Wohnzimmer?", "Wie nennst du den Regen?" oder "Was ist deine Lieblingsfarbe?" Wenn ihr dann alle die gleiche Info vom Tier bekommt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Du genau wie die anderen die Antwort von deinem Tier empfangen hast. Damit weißt Du, Du kannst mit deinem eigenen Tier reden.
Mein 3. Tipp:
Frage dich selbst: Waren die Infos ungewöhnlich für mich? Hatte ich eine Körperwahrnehmung oder ein Gefühl, dass ich so nicht habe?
Zum Beispiel beginnt auf die Frage "Lieber Bello, was würdest Du heute gern essen?" einer Vegetarierin der Zahn zu tropfen bei einem Bild von gekochtem Hühnchen und sie nimmt in sich plötzlich die Gefühle "Lust darauf" und "Vorfreude" wahr. Natürlich weiß sie, dass er gern Hühnchen ißt, deshalb hatte sie bei der Frage auch parallel den eigenen Gedanken "Bestimmt Hühnchen." Aber für sie war klar: Sie hatte den eigenen Gedanken von Hühnchen im Kopf, weil sie ihn kennt - UND sie hatte eine Antwort von Ihrem Süßen erhalten. Denn als Vegetarierin schüttelt es sie eigentlich bei der Vorstellung, ein Huhn zu essen. Die beiden Gefühle "Lust darauf" und "Vorfreude" konnten nicht ihre sein, sondern sie mussten von ihrem Hund gekommen sein. Ihre Körperwahrnehmung eines plötzlichen Speicheleinschusses würde bei dieser Speise auch nicht zu ihr passen, auch die konnte nur von ihrem Hund kommen. Sie hatte also erfolgreich eine TK mit ihm geführt.
Mein 4. Tipp:
Sehe dir mal deine inneren Anteile genauer an. In der Regel hat man zwei Anteile in sich. Der eine Anteil ist das Urvertrauen, der andere Anteil ist die Urangst. Beide sind in der Psyche angelegt und zum Überleben notwendig. Je nach Kultur, Umstände und Erziehung ist bei einzelnen, ob Menschen oder Tieren, der eine größer oder kleiner.
Die Vertrauens-Anteile werden auch "Meine Herzenskraft", "Hoffnung und Freude", "Verbundensein", Bauchgefühl" oder "Herzgefühl" genannt. Sie werden sagen: "Diese Infos könnten richtig gewesen sein! Jippiie, wir können das!" Die Angst-Anteile in Form von Zweifeln, Perfektionismus, Minderwertigkeitsgefühl u. a. m. haben meist die Namen "Selbstzweifel", "Zensor", "Innerer Niedermacher" oder "Kleiner Mann im Ohr". Die flüstern eher: "Die Infos, die du bei diesem Gespräch bekommen hast, werden nicht stimmen. Die bildest du dir nur ein. Das ist eh alles Quatsch." Wenn sie sehr kräftig sind, dann machen sie solch einen Krach, dass sie die Informationen, die die Tiere senden, fast übertönen. Dann kommt man gar nicht mehr richtig zu einer Kommunikation mit dem Tier, weil die Aufmerksamkeit mehr bei der Kommunikation mit ihnen ist.
Stelle Dir vor, Du könntest mit den beiden Anteilen sprechen. Sage ihnen doch mal, was Du von ihnen brauchst. Du kannst zum Beispiel die Angst darum bitten, bei einer Tierkommunikation entweder mit dir zu kooperieren oder dem Perfektionismusanspruch sagen, dass er sich während dieser Zeit mal eine Urlaubsauszeit nehmen kann.
Sind bestimmte Anteile die Folgen deiner früheren Prägungen, dann kannst Du sie auch auflösen. Das geht zum größten Teil sehr schnell mit der MET-Methode, der Aufstellungsmethode und der Emotional-Mental-Reiki-Technik, aber auch mithilfe anderer Methoden. Meist reicht eine halbe bis eine Stunde für das Auflösen aus. Bei der MET-Methode beklopft man der Reihe nach bestimmte Meridianpunkte im Gesicht, am Oberkörper und an seinen Händen. Diese Methode kannst Du selbst innerhalb einer halben Stunde erlernen und dann dein Leben lang selbstständig bei allem anwenden. Du findest dazu alles im Internet.
Mein 5. Tipp:
Überprüfe deine innere Haltung bei einer TK. Verhindert oder fördert sie eine professionelle TK? Also:
- Halte ich mich trotz meiner Zweifel daran, auch wenn etwas fehlgeschlagen, unwichtig oder unvorstellbar klingt, trotzdem alles aufzuschreiben? - Das ist eine innere Entscheidung und Einstellung. Man findet die Tätigkeit wichtiger als seine persönlichen Ängste.
- Habe ich die entspannende Position eingenommen á la: „Ich bin TK-Azubi. Deshalb kann auch mal etwas nicht klappen. Ich lerne das ja erst.“
Es gibt noch mehr Möglichkeiten, um die TK zu verbessern.
Der Online-Kurs "Die eigene Tierkommunikation verbessern" für 39,- Euro
Zu der Autorin dieses Blogartikels Iljana Planke:
Seit 2005 vollberuflich "Praxis für Mensch und Tier",
Tierkommunikatorin, Seminareanbieterin und Buchautorin
Laut Urhebergesetz bedarf das Kopieren eines Textes
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